WAS KANN DYNAMISCHE URTEILSBILDUNG?

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In den vierzig Jahren ihrer Entwicklung ist die DYNAMISCHE URTEILSBILDUNG in vielen gesellschaftlichen Bereichen zur Anwendung gekommen. Dazu gehören sowohl die klassischen Anwendungsbereiche anspruchsvoller Kommunikationsmethoden als auch die Steuerung von Team- und Führungsprozessen in Initiativen und Unternehmen. Gerade hier erlaubt die dynamische Urteilsbildung ein dem modernen Menschen adäquates Sprechen und Handeln.
Dynamische Urteilsbildung in der Gesprächsführung
In allen Gesprächs- und Kommunikationsprozessen kann die dynamische Urteilsbildung ihr volles Potenzial entfalten. Hier erlaubt eine echte Fragehaltung, den Dingen wirklich auf den Grund gehen zu können. Komplexe Zusammenhänge, emotionale Verwicklungen, erstarrte Diskussionen und chaotische Redeschlachten können mit diesem Instrument in einen Prozess geführt werden, der am Ende den Kern freilegt und Handlungsansätze aufzeigt. Die starke Prozessorientierung der dynamischen Urteilsbildung verbindet gleichermaßen Struktur und Rhythmus: das erlaubt den Teilnehmern eines Gespräches die gemeinsame Bewegung in den relevanten Fragen und Gedanken.
Dynamische Urteilsbildung in der Menschenführung
Der modernste und zeitgemäßeste Führungsansatz, die situativen Führung, erfordert von allen Beteiligten eine große Beweglichkeit. Das betrifft sowohl die Beziehungs-Gestaltung zu den verschiedensten Mitarbeitern in den verschiedensten Situationen als auch das Selbstmanagement der Führungskraft. Der radikale Wechsel zwischen unterschiedlichsten Rollen und unterschiedlichsten Herausforderungen braucht ein adäquates Mittel zur Prozessgestaltung. Die dynamische Urteilsbildung ermöglicht sowohl ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Transparenz der kommunizierten Inhalte als auch eine klare und eindeutige Zielorientierung der Führungsprozesse. Motivation ist hier nicht Forderung, sondern Ergebnis klar kommunizierter Bilder.
Dynamische Urteilsbildung in der Unternehmensführung
In der Steuerung komplexer Unternehmensabläufe kommt es darauf an, eine dynamische Verbindung zwischen den Markt- bzw. Kundenbedürfnissen auf der einen Seite und den internen Prozessen auf der anderen Seite herzustellen. Hier ist die Qualität des abgelieferten Produktes, der vollzogenen Dienstleistung der einzige Maßstab für Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Hier steht das Gespräch, die Kommunikation nicht im Vordergrund, sondern ist Baustein der Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt auf dem zielorientierten Handeln der beteiligten Menschen. Die dynamische Abbildung des handelnden Menschen als Grundlage für Erfahrungs-Verwertung, Planung und Ressourcen- und Projektmanagement schafft ein hohes Maß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Die daraus resultierende Kommunikation kann auf dieser Basis das Maß an Sachlichkeit erreichen, dass sich alle Beteiligten wünschen und die für die anstehenden Aufgaben notwendig ist.
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